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Lesung mit Tom Zai

Lesung mit Tom Zai in der Bibliothek Widnau

Am Dienstag 18. September 2018 lud die Bibliothek Widnau zu einer Lesung für Jugendliche ein. Der Bad Ragazer Autor Tom Zai unterhielt rund 50 Jugendliche im Oberstufenalter. Er holte sie mit salopper Sprache ab, ohne „uncool“ zu wirken.

Tom Zai hat es sich zum Ziel gesetzt, Bücher in der Sprache der Jungen zu schreiben. So hört man bei der Lesung Ausschnitte aus seinem Buch „Der Fluch der Wanze“. Ein Roman über zwei Jungs die Schule so was von satt haben. Sie verfluchen sie durch einen Voodoo-Rap mit ungeahnten Folgen. Am nächsten Tag hockt ein unheimliches Etwas, „die Wanze“, über dem Eingang und lässt niemanden mehr ins Schulhaus. „Hey Alta“ oder „Yea, Bro“ genau so, wie es tatsächlich auf den Schulhöfen tönt.

Zusammen mit Alice Gabathuler und Stephan Sigg hat Tom Zai den Jugendbuchverlag „da bux“ gegründet. Ihr Ziel: Einfach zu lesende, frische Bücher mit knackigen Themen für Jugendliche, maximal 60 Seiten. Mit viel Gespür greift Tom Zai Geschichten auf, die sich leicht lesen lassen.

Die Oberstufenschüler danken ihm mit Interesse und einem herzlichen Applaus. Im Anschluss konnten sich die Jungen bei einem kleinen Umtrunk mit Mineral und Chips über die gehörten Geschichten austauschen und sich auch mit Tom Zai persönlich unterhalten.

Bericht 35. Hauptversammlung

Die Bibliothek Widnau meets Zentralasien

Die 35. Hauptversammlung Bibliothek Widnau fand am Donnerstag den 3. Mai 2018 statt. Der Präsident Hans Hart lies die Highlights des vergangenen Jahres Revue passieren. Von Jolanda Spirig, der Diepoldsauer Yves Störi mit seinem Projekt „Mauern fürs Leben“, Geschichten für die Kleinen, das beliebte Literaturcafé für die Senioren bis hin zu Thomas Sbamato dem bekannten Tierfotograf, durfte sich die Bibliothek Widnau über grosses Interesse und Teilnahme während des Jahres erfreuen.

Der jährliche Höhepunkt, die Erzählnacht mit dem Thema „ Mutig, Mutig“ lockte gut 150 Personen in die Bibliothek. Ein spezieller Dank hier gilt an Ruth Langer, die während 10 Jahren für die Organisation verantwortlich war.

Der Dank des Präsidenten ging an alle die sich für die Bibliothek einsetzen, sei es der Vorstand, die Bibliotheksleitung, das Ausleiheteam, sowie den Kooperationen und Gönner, die den Betrieb der Bibliothek erst ermöglichen.

Die Jahresrechnung und Budget wurden einstimmig angenommen.

Das Ausleiheteam unter der Leitung von Brigitte Keller besteht aus, Vreni Forster, Irene Gamweger, Ruth Langer, Anneke Stieger , Alexandra Sieber und Bianca Hutter.

Der Vorstand für 2018 sieht wie folgt aus: Hans Hartl, ( Präsident ), Rolf Schüpbach (Vize-Präsident), Helena Bolt (Vertreterin Gemeinde Diepoldsau), Judith Spirig ( Ortsgemeinde Widnau ), Yvonne Kobler ( Kassierin ), Brigitte Keller (Leiterin Bibliothek), Bianca Hutter ( Aktuarin ).  

Anschliessend an die Hauptversammlung durften sich die Teilnehmer über einen ganz besonderen Vortrag über Zentralasien erfreuen. Eine bis heute noch nicht so bekannte Reisedestination. Ajian und Lucas Lässer von Kalpak Travel erzählten faszinierendes aus den Ländern, Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan und Tadschikistan. Ajian Lässer, die selbst aus Kirgistan stammt und dort an der amerikanischen Universität studiert hat, erzählte uns eindrücklich, über die Vielfältigkeit der verschiedenen Länder. Ob Jeep-Safari auf dem „ Dach der Welt“, dem Pamir Highway, eine mehrtägige Wanderung im paradiesischen Fann Gebirge Tadschikistans mit seinen traditionellen Dörfern, türkisfarbenen Dörfern oder einfach einmal so zu leben, wie die Nomaden in Kirgistan, wobei es heute hauptsächlich keine Vollzeit Nomaden mehr gibt. Kalpak Travel macht dies möglich. Ein sehr interessanter und spannender Vortrag.

Beim anschliessenden Apéro konnte man sich mit Ajian und Lucas Lässer persönlich austauschen und Fragen zu stellen. Das Ehepaar Lässer überraschte ausserdem mit feinen selbstgemachten Apéro-Spezialitäten aus Zentralasien, welche die Besucher geniessen durften und liessen den Abend ausklingen.

Erzählung mit Peter Eggenberger

Unter dem Motto "Vo gschiida ond tomme Lüüt" unterhielt Peter Eggenberger kürzlich die begeisterten Zuhörer in der Bibliothek Widnau. Humorvoll gab er Einblicke in seine verschiedenen Werke. "Vo Wiertschaftler und Wirtshüüsler", "Jechterondoo (Oh du meine Güte!) oder eben "Vo gschiida ond tomme Lüüt". Im Mittelpunkt standen Menschen wie du und ich, die sich durch Schlagfertigkeit und Intelligenz auszeichnen.

Wie der Kirchenbau-Wettstreit anno 1652 in Wolfhalden und Heiden, der zur üblen Posse ausartet, oder aber die Geschichte über "Möchtegern Zahnärzte" im Appenzell, welche gebrauchte Gebisse bereits Verstorbener zur Auswahl hatten...

Peter Eggenberger versteht es, mit einer Mischung aus Dialekt geschriebenen Texten und Humor zu unterhalten. Beim anschliessenden Apéro konnte man sich mit dem Schriftsteller persönlich austauschen und den Abend mit einem Schmunzeln ausklingen lassen.

Geschichten für die Kleinen 2018

Geschichten für die Kleinen

Jeweils am 1. Mittwoch im Monat (ausser Schulferien) erzählen wir in der Bibliothek Widnau, Stoffel, eine Geschichte für die Kleinen. Beginn ist um 13.30 Uhr, der Eintritt ist frei.              

Mittwoch, 7. November 2018   

       

Mittwoch, 5. Dezember 2018           

Wir freuen uns auf Euch!

Erzählnacht 2017

Eine «mutige» Erzählnacht in der Bibliothek Widnau

An der diesjährigen Erzählnacht vom Freitag 10.11.2017 wurden viele Geschichten rund um das Thema «Mutig, mutig!» erzählt und präsentiert. Die Zuschauer kamen in den Genuss von verschiedenen Darbietungen, welche von Kindern und Erwachsenen vorgetragen wurden.

Musikalisch aufgelockert wurde der Abend von Sarah und Joel Pareth. Sarahs unverkennbare Stimme, begleitet von ihrem Bruder am Piano zog die gut 100 Besucher in ihren Bann.

Ilyas Wango, Kiruththika Rathanasingam und Jonas Sieber lasen als erste ihre selbst geschriebenen Geschichten vor. Ein mutiger kleiner Bär und Mutproben im Vergnügungspark sowie im Kindergarten waren das Thema.

Marcel Buschor aus Widnau stellte anschliessend seine Imkerei vor, die er seit 25 Jahren betreibt. Manch einer staunte nicht schlecht, dass die Bienen nicht nur für den feinen Honig verantwortlich sind, sondern dass sie auch dafür sorgen, dass wir überhaupt Früchte haben.

Lia Hutter erzählte in ihrer Geschichte von einer Mutprobe in einem Mädchenclub und Lucas Köppel von einer gefährlichen Bergtour auf den Säntis.

Hans Hartl erzählte wieder einer Bildergeschichte. » Eddy, der Elefant, der nicht gross werden wollte» begeisterte Gross und Klein.

Die folgende Pause bot die Möglichkeit, dem Imker Fragen zu stellen, die Gerätschaften anzusehen und den feinen Honig zu degustieren. Die Kinder konnten an einem Wettbewerb teilnehmen, der etwas Mut erforderte. Die Gewinnerin Chiara Linder erhielt einen Büchergutschein. Bei einer feinen Suppe und am bewährten Dessertbüffet hatten die Besucher Gelegenheit zum geselligen Austausch.

Der 2. Teil der Erzählnacht ist für die Erwachsenen und die grösseren Kinder bestimmt. Fabian Hutter aus Diepoldsau erzählte eindrücklich über seine Zeit im Libanon,  wo er für das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe  arbeitete. Fotos und ein kurzer Film zeigten Licht und Schattenseiten seiner Arbeit. Viel Mut habe er zwar nicht gebraucht um diesen Einsatz zu leisten, denn das Fernweh und die Neugier seien bei ihm sehr ausgeprägt. 

Zwei Teenager, Elea Koster und Lili Strauch lasen dann ihre eigenen Geschichten vor. Mutig wurde ein Pferdedieb entlarft und ein Banküberfall vereitelt. Zum Abschluss des Abends stellte Beat Keller aus Diepoldsau sein Hobby vor: das Gleitschirmfliegen. Er brachte seinen Gleitschirm mit, erklärte die vielseitige Ausrüstung und liess ein Kind einen virtuellen Flug über die Berge und Täler der Ostschweiz machen. Auch alle Zuhörer waren über die Leinwand direkt dabei. Eine enorme Disziplin, grosses Wissen über das Wetter und viel Ausdauer sind Voraussetzungen für diesen anspruchsvollen Sport.

Mit einem «Mutmacher»-Spruch beendete Ruth Langer die Erzählnacht 2017.

Die Bibliotheksleiterin Brigitte Keller überraschte Ruth Langer mit Blumen. Während 10 Jahren war sie für die Organisation der Erzählnacht verantwortlich. Sie hat dies immer mit viel Engagement gemacht und legt diese Aufgabe nun in neue Hände. Ihre Arbeit wurde mit grossem Applaus verdankt.

Bei einem letzten Schlummertrunk fand der tolle Abend seinen Abschluss.

Bericht 34. Hauptversammlung

Die Bibliothek als Treffpunkt  und „Mauern fürs Leben“

Kürzlich fand in der Bibliothek Widnau die 34. Hauptversammlung statt.

Präsident Hans Hartl eröffnete die Versammlung und begrüßte alle Mitglieder, den Vorstand sowie die Mitarbeiterinnen vom Ausleih-Team recht herzlich.

Im Jahresbericht ließ der Präsident die Highlights des vergangenen Jahres Revue passieren: Robi Preisig aus Diepoldsau entführte die Teilnehmer in einen anregenden Abend zwischen Satire und Alltagsphilosophie.

Die Geschichten für die „ Kleinen“ erfreuen sich jeden 1.Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) an grosser Beliebtheit bei Eltern und Kindern, das seit Jahren beliebte Senioren Literatur-Café im Juli, die spannende Lesung von Alice Gabathuler für 3 Oberstufenklassen und die Erzählnacht 2017 mit dem Thema„Streng geheim“

Der jährliche Höhepunkt, die Erzählnacht, lockte gut 150 Personen in die Bibliothek. Der Dank des Präsidenten ging an alle, die sich für die Bibliothek einsetzen. Sei das der Vorstand, das Biblio-Team und natürlich auch die Kooperationen und Gönner, die den Betrieb der Bibliothek erst ermöglichen.

Die Jahresrechnung und das Budget wurden einstimmig genehmigt.

Brigitte Keller führt  seit November 2015 die Bibliothek Widnau. Das Ausleihe Team 2017 besteht aus Brigitte Keller (Leiterin), Vreni Forster (Stellvertreterin), Anneke Stieger, Ruth Langer, Irene Gamweger und Bianca Hutter.

Der Vorstand für 2017 sieht wie folgt aus: Hans Hartl (Präsident), Rolf Schüpbach (Vizepräsident), Yvonne Kobler (Kassiererin), Judith Spirig (Vertreterin Ortsgemeinde Widnau), Helena Bolt (Vertreterin Gemeinde Diepoldsau), Brigitte Keller (Leiterin Bibliothek), Bianca Hutter (Aktuarin).Neu befindet sich beim Eingang in der Bibliothek eine Kaffeemaschine, welche von den Bibliotheksbesuchern gerne benutzt werden darf. Die Bibliothek sieht sich als Treffpunkt und Ort des Verweilens. Das Ausleihe Team freut sich auf einen Austausch und Gespräch mit den Mitgliedern. Selbstverständlich geben sie auch gerne Tipps und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

Als besonderes Highlight an der 34.Hauptversammlung stellte uns Yves Störi aus Diepoldsau und stellte den von ihm gegründeten Verein „ Mauern fürs Leben“ vor. Angefangen hat alles im Jahr 2012 als Störi seinen Zivildienst in Brasilien leisten durfte. Er unterrichtete Musik in einer Tagesstätte für benachteiligte Kinder. Instrumente kaufte er sich aus gesammelten Spendengeldern. Aus seiner Erwerbsausfall-Entschädigung  schenkte er einer Familie ein Haus. Ein Haus in Brasilien kostet ungefähr CHF 8 000.-. Um das Projekt aber nachhaltiger zu gestalten, bilden heute Yves Störi und sein Team Bauarbeiter-& ElektrikerInnen in Nordostbrasilien aus. Anlehren zum BauarbeiterIn / ElektrikerIn sind heute möglich. Zweimal wöchentlich erlernen die Teilnehmer ihr Grundwissen im Hausbau und der Elektroinstallation. Parallel zur Theorie kommt die praktische Ausbildung dazu. Ein Wohnhaus für eine Familie wird errichtet. Der Verein steht für nachhaltige Entwicklung, Transparenz und verschafft Menschen Perspektiven. Die Kurse erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt oder ermöglichen es sogar selbständiger Unternehmer zu werden. Yves Störi ist, wenn er nicht in Brasilien weilt, dank den heutigen Technologien täglich via WhatsApp oder Skype in Kontakt mit den Kollegen vor Ort. Der Verein finanziert sich aus Spendengeldern. Um den Menschen vor Ort nachhaltig zu helfen, ist der Verein auf Spendengelder angewiesen. CH 23 8126 2000 0031 9690 5 / Mauern fürs Leben. Die Besucher waren tief beeindruckt, von den Filmausschnitten und dem Vortrag. Für Yves Störi ist es ein Privileg zu helfen und nach diesem beeindruckenden Vortrag sicherlich jedem Besucher auch.

Danach konnte zum gemütlichen Teil des Abends übergeleitet werden. Beim Apéro im Anschluss konnte noch ein wenig „geplaudert“ werden.